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Was bedeutet Vasektomie?

Vasektomie bedeutet die Unfruchtbarmachung des Mannes. Hiermit ist die männliche Sterilisation gemeint, bei der die Samenleiter des Mannes im Zuge eines kleinen operativen Eingriffes am Hoden durchtrennt werden.

An wen kann ich mich bei Wunsch einer Sterilisation wenden?

Die Vasektomie ist eine urologische Operation. In einer Ordination niedergelassene Urologen und Fachärzte der Urologie in Krankenhäusern können eine Vasektomie durchführen. Sie sollten sich vorab informieren, ob der Eingriff bei den Ärzten im Leistungsangebot aufgeführt ist. Für eine Beratung hinsichtlich eines möglichen Eingriffes können Sie sich neben den Fachärzten für Urologie auch an entsprechende Beratungsstellen wenden.

Können bei dem Eingriff Komplikationen auftreten?

Bei dem Eingriff einer Vasektomie handelt es sich im Vergleich zur Sterilisation bei der Frau um einen risikoarmen Eingriff. Am ersten Tag können leichte Schmerzen, sowie Blutergüsse und Schwellung auftreten, die jedoch nicht langwierig sind. Wundheilungsstörungen oder Nachblutungen sind sehr selten. Es bleibt jedoch eine Operation, bei der Komplikationen nicht völlig ausgeschlossen werden können. Weitere Informationen: Risiken der Vasektomie

Ist während des Eingriffes mit Schmerzen zu rechnen?

Die Operation verläuft im Normalfall schmerzfrei. Lediglich beim örtlichen Betäuben ist der kurze Stich der Nadel zu spüren. Für Menschen mit Angst vor Nadeln oder Spritzen empfiehlt sich die Vasektomie-Methode der „No-Needle-No-Scalpel“, bei der die Anästhesie nadellos erfolgt.

Ist die Sterilisation des Mannes einfacher als die der Frau?

Ja, da es sich bei der Sterilisation des Mannes um einen minimalinvasiven Eingriff handelt, der im Allgemeinen unter lokaler Betäubung erfolgen kann. Bei der Frau muss eine Sterilisation unter Vollnarkose durchgeführt werden.

Wie lange dauert der Eingriff einer Vasektomie?

Je nach Art der Betäubung und der Methode dauert die Sterilisation des Mannes zwischen 20 und 40 Minuten.

Ab wann kann man wieder sexuell aktiv werden?

Es empfiehlt sich je nach Durchführungsart, etwa eine Woche auf Sex zu verzichten um die Wundheilung nicht zu beeinträchtigen. Wichtig ist jedoch eine zusätzliche Verhütungsmethode zu wählen, da sich in den Wochen nach einer Vasektomie immer noch fruchtbare Spermien im Ejakulat befinden.

Ist der Mann sofort nach der Vasektomie zeugungsunfähig?

Nein, bis zu vollständigen Zeugungsunfähigkeit vergehen noch ein paar Monate. Es ist also unbedingt auf eine zusätzliche Verhütung zu achten. Es werden vom operierenden Urologen in gewissen Abständen Spermiogramme erstellt, um zu überprüfen ob sich noch fruchtbare Samenzellen im Ejakulat befinden. Erst wenn die Proben keine Samenzellen mehr aufweisen, wird die Unfruchtbarkeit bestätigt.

Was geschieht mit den Samen nach einer Vasektomie?

Im Hoden werden weiterhin Samen gebildet, die jedoch vom Körper absorbiert werden. Man vermutet, dass sich die Produktion mit der Zeit verringert.

Wie verhält es sich mit der Sexualität und Potenz nach einer Vasektomie?

Der Orgasmus und die Hormonproduktion bleiben von dem Eingriff unberührt. Das Ejakulat eines vasektomierten Mannes verändert sich nur dahingehend, dass sich nach dem Eingriff keine Samenzellen in der Samenflüssigkeit befinden. Die Anzahl der Samenzellen machen nur ca.5 % der Flüssigkeit aus. Ansonsten wird von der Menge, Konsistenz und Farbe der Produktion kein sichtbarer Unterschied sein. Ebenso wird das männliche Hormon Testosteron weiterhin in den Hoden produziert, so dass die Potenz nicht beeinflusst wird. Der Mann sollte jedoch psychisch stabil sein und sich den Eingriff wohl überlegt haben.